Für Veranstalter

Vom Konto zum ersten Abend, Schritt für Schritt.

Elf Schritte, drei Teile: Konto und erstes Event, einmal die Auszahlungen einrichten, dann verkaufen und den Abend vorbereiten. Bist du angemeldet, hakt die Seite ab, was dein Konto schon erledigt hat.

Teil 1

Konto und erstes Event

Vom leeren Konto zum fertigen Event mit eigenem Link. Das geht, bevor Stripe eingerichtet ist, und alles lässt sich später noch ändern.

  1. Schritt 1

    Veranstalterkonto anlegen

    Du meldest dich mit deiner E-Mail-Adresse an und bekommst einen Anmeldecode, ein Passwort gibt es nicht. Auf Veranstalter werden trägst du deinen Namen ein und ob du als Privatperson, Verein oder Unternehmen veranstaltest.

    Das Konto ist sofort freigeschaltet. Im Dashboard führt dich die Liste „Die ersten Schritte“ durch alles Weitere und hakt ab, was erledigt ist.

    Nimm die Adresse, die du dauerhaft nutzt: Auszahlungsmeldungen und die tägliche Verkaufsübersicht gehen dorthin.
    Konto anlegen
  2. Schritt 2

    Event anlegen: Name, Datum, Ort

    Im Dashboard links unter Events auf Event anlegen. Die ersten Felder sind die Eckdaten: Name der Veranstaltung, Datum, optional die Uhrzeit, zu der es losgeht, und der Veranstaltungsort. Bei mehrtägigen Events trägst du unter „Endet am“ den letzten Tag ein.

    Rechts siehst du dabei die Ticketkarte so, wie deine Gäste sie sehen. Was dort steht, steht später auf der Eventseite und in der Bestätigungsmail.

    Event anlegen
  3. Schritt 3

    Ticketkategorien und Preise

    Jedes Event hat mindestens eine Kategorie mit Preis und Kontingent, etwa „Standard“ für 12 € und 150 Plätze. Weitere Kategorien (Ermäßigt, VIP, Familienkarte) haben jeweils ihr eigenes Kontingent; die Summe ist die Kapazität des Events. Mit Mit Bereichen gruppierst du Kategorien nach Tribüne oder Block, etwa „Südseite · VIP“.

    Unter Servicegebühr entscheidest du, wer sie trägt: der Gast als Aufschlag (Standard), ihr beide zur Hälfte oder du aus dem Ticketpreis heraus. Bei günstigen Tickets unter 12 € wirkt ein runder Preis ohne Aufschlag oft besser, es ist derselbe Euro.

    Kostenlose Tickets kosten dich nichts, es fällt keine Servicegebühr an. Ohne Pro sind es bis zu 500 pro Event.

    Ein Preis von 0 € ist ein Gästelisten-Ticket: Der Gast bekommt trotzdem einen QR-Code, du siehst am Einlass, wer da ist.
  4. Schritt 4

    Bild, Beschreibung und Sichtbarkeit

    Ein Titelbild macht aus der Ticketkarte eine Einladung; ohne bleibt sie in deiner Markenfarbe. Die kurze Beschreibung steht auf der Karte, die ausführliche und die Galerie auf der Eventseite.

    Sichtbarkeit: Öffentliche Events erscheinen in der Passly-Eventliste, sobald dein Konto geprüft ist, private nur über deinen Link. Für eine Vereinsfeier oder einen Testlauf ist privat die richtige Wahl. Unter Altersfreigabe setzt du „ab 16“ oder „ab 18“, das steht dann auf dem Ticket und wird am Einlass angezeigt.

    Wiedereinlass, Rückgabe und die Warteschlange für den Verkaufsstart sind optionale Schalter weiter unten. Für den Anfang kannst du sie so lassen.
Teil 2

Auszahlungen einrichten

Einmal einrichten, danach nie wieder. Etwa zehn Minuten, wenn die Unterlagen bereitliegen. Erst danach laufen bezahlte Verkäufe; kostenlose Tickets gehen schon vorher.

  1. Schritt 5

    Unterlagen bereitlegen

    Die Auszahlungen laufen über unseren Zahlungspartner Stripe, der dich einmalig verifizieren muss (gesetzlich vorgeschrieben, wie bei jeder Bank). Das geht in einem Rutsch, wenn du diese Dinge griffbereit hast:

    Privatperson
    • Name, Anschrift und Geburtsdatum, genau wie im Ausweis
    • Handynummer (Stripe schickt einen SMS-Code)
    • IBAN des Kontos, auf das ausgezahlt wird
    • Ein Link zu dir: Website, Instagram-Profil oder Vereinsseite
    Verein, GmbH, Einzelunternehmen
    • Offizieller Name und Anschrift der Organisation
    • Steuernummer oder Umsatzsteuer-ID
    • Die Person, die für die Organisation handelt: Name, Anschrift, Geburtsdatum, Funktion
    • Bei Vereinen die Vorstandsmitglieder, bei Gesellschaften die Inhaber ab 25 %
    • IBAN des Vereins- oder Geschäftskontos

    Halte außerdem deinen Personalausweis bereit. Meistens reichen Stripe die eingetippten Angaben; wenn nicht, bittet Stripe um ein Foto von Vorder- und Rückseite, das du mit dem Handy direkt im Formular aufnimmst.

    Das Bankkonto muss auf denselben Namen laufen wie das Stripe-Konto, sonst hält Stripe die erste Auszahlung an.
  2. Schritt 6

    Verifizierung starten

    Im Dashboard steht unter „Die ersten Schritte“ der Punkt Auszahlungen einrichten. Ein Klick auf „Los“ zeigt dir noch einmal die Unterlagen für deine Kontoart, dann geht es zu Stripe; du bleibst dabei in Passly angemeldet und kommst am Ende automatisch zurück.

    Stripe fragt zuerst nach deiner Handynummer und schickt einen Code. Danach wählst du, ob du als Einzelperson, Unternehmen oder gemeinnützige Organisation auftrittst. Diese Wahl lässt sich später nicht mehr ändern: Ein Verein ist eine gemeinnützige Organisation, ein Einzelunternehmen oder eine GbR ein Unternehmen.

    Nicht alles zur Hand? Im Dashboard schickt dir „Liste per Mail“ die Unterlagen, dann machst du später weiter.
  3. Schritt 7

    Angaben und Bankkonto eintragen

    Jetzt kommen die Unterlagen von oben dran: persönliche Daten, bei Organisationen die Firmendaten und die handelnden Personen, dann die IBAN. Zum Schluss zeigt Stripe eine Zusammenfassung, in der du jede Angabe noch korrigieren kannst, und du bestätigst die Nutzungsbedingungen.

    Bei der Frage nach der Branche passt für Ticketverkauf meist Veranstaltungen / Tickets oder eine Kategorie, die deine Tätigkeit beschreibt (Sportverein, Konzerte, Theater). Sie steuert nur, wie Stripe dein Geschäft einordnet.

    Tippfehler im Namen oder Geburtsdatum sind der häufigste Grund, warum eine Verifizierung hängen bleibt. Lieber einmal vergleichen.
  4. Schritt 8

    Zurück in Passly: Status prüfen

    Nach dem Absenden landest du wieder im Dashboard. Ist der Punkt „Auszahlungen einrichten“ abgehakt, ist alles erledigt und bezahlte Verkäufe sind ab sofort möglich. Meist dauert die Prüfung nur Sekunden, gelegentlich ein paar Stunden.

    Fordert Stripe später etwas nach (zum Beispiel das Ausweisfoto), steht dort wieder „Fortsetzen“. Bezahlte Verkäufe sind dann so lange pausiert, bis die Angabe da ist; deine Events bleiben online.

    Mit dem ersten geprüften Stripe-Konto erscheint dein Event auch in der öffentlichen Liste auf Passly und trägt das Geprüft-Zeichen.
    Zum Dashboard
Teil 3

Verkaufen, Einlass, Auszahlung

Den Link verteilen, die Tür vorbereiten und das Geld auf deinem Konto.

  1. Schritt 9

    Profil anlegen und Link teilen

    Jedes Event hat eine eigene Seite unter getpassly.de/shop/…. Diesen Link teilst du auf Instagram, in der WhatsApp-Gruppe oder auf eurer Website; deine Gäste kaufen dort und haben das Ticket Sekunden später im Handy, ohne App und ohne Passwort.

    Lege unter Profil einen @handle an. Dann bekommst du eine Seite mit allen deinen Events, auf die jede Eventseite verlinkt, und einen Link, der sich merken lässt. Für eure Website gibt es auf der Seite des Events im Reiter Verkauf unter „Auf deine Website einbinden“ einen fertigen Schnipsel.

    Profil anlegen
  2. Schritt 10

    Einlass vorbereiten

    Der Scanner läuft im Browser auf jedem Handy, ohne App. Auf der Seite des Events im Reiter Tür erstellst du unter Türsteher-Zugang Links für dein Team: Wer den Link öffnet, kann scannen, ohne dein Konto zu kennen. Die Links verfallen zwei Tage nach dem Event von selbst.

    Probier es vorher aus: Kauf dir ein eigenes Ticket (bei einem privaten Testevent mit 0 €), öffne den Türlink auf einem zweiten Handy und scanne. Der Scanner funktioniert auch ohne Netz in der Halle; die Scans werden nachgetragen, sobald wieder Empfang da ist.

    Über denselben Link erreicht dein Team auch die Abendkasse: Bar kassieren, Ticket auf der Stelle ausgeben, gleiche Kapazität wie online.

    Am Türlink-Handy vorher die Kamera-Berechtigung für getpassly.de erteilen, dann geht es an der Tür ohne Nachfrage los.
  3. Schritt 11

    Auszahlung und Zahlen

    Dein Ticketerlös wird am Tag nach dem Event auf dein Bankkonto überwiesen, bei deiner allerersten Auszahlung drei Tage danach. Im Dashboard unter Geld siehst du jeden Verkauf, den Status und was noch aussteht, und lädst die Buchhaltungs-CSV für deinen Steuerberater herunter.

    Brauchst du das Geld früher, etwa für die Saalmiete, fragst du dort eine vorzeitige Auszahlung an. Jeden Morgen mit Verkäufen bekommst du außerdem eine kurze Mail, wie viele Tickets gestern weggegangen sind.

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